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Eröffnungssymposium des neuen Fachdidaktikzentrums DaZ & Sprachliche Bildung

Montag, 11.03.2019

Neues Fachdidaktikzentrum für Deutsch als Zweitsprache & sprachliche Bildung stärkt Profilbildung

Sprache lebt, Sprache entwickelt sich. "In der Schule ist Sprache in jedem Fach elementar. Es ist ein wichtiges Werkzeug des Denkens und Lernens. Es ist die Sprache, in der Wissen im Unterricht vermittelt und erworben wird. Sprache ist in der Schule aber auch der Schlüssel, der es ermöglicht, mitzureden, Freundschaften zu knüpfen, dazuzugehören", erklärt Sabine Schmölzer-Eibinger, Leiterin des neuen Fachdidaktikzentrums "Deutsch als Zweitsprache & Sprachliche Bildung" (FDZ), das am 7. März 2019 von Vizerektor Martin Polaschek und der GEWI-Studiendekanin Margit Reitbauer eröffnet wurde. "In unserer Forschung beschäftigen wir uns mit der Aneignung und Förderung sprachlicher Fähigkeiten in der Unterrichts- und Bildungssprache Deutsch", betont Schmölzer-Eibinger. Wie können SchülerInnen, vor allem jene mit einer anderen Muttersprache als Deutsch, in ihrer sprachlichen Entwicklung unterstützt und gefördert werden, um schulische Anforderungen zu bewältigen? Mit dieser zentralen Frage soll sich das ExpertInnen-Zentrum nun in seiner Forschung weiterhin beschäftigen.

Das Thema Fachdidaktik an der Universität Graz ist nicht neu; der Vorgänger des Zentrums hieß Fachdidaktikzentrum der Geisteswissenschaftlichen Fakultät. Mit der Umbenennung und Umstrukturierung der Einheit wurde zugleich zur Profilschärfung dieses wichtigen Themas beigetragen. Deutsch als Zweitsprache ist gerade durch die Einführung sogenannter Deutschklassen, also Unterricht, der ausschließlich von SchülerInnen mit Deutsch als Zweitsprache besucht wird, ein gesellschaftsrelevantes Thema. "Ich halte die Etablierung des FDZ für ein wichtiges Zeichen für die fachdidaktische Forschung hier an der Universität Graz und auch als Signal gegenüber der Politik", betont Martin Polaschek. Durch Hochschulraumstrukturmittel konnten in den vergangenen Jahren einige Professuren für Fachdidaktik an der Universität Graz installiert werden. "Es ist uns auch gelungen, diese Mittel in die Leistungsvereinbarungen mit dem Ministerium zu bekommen und diese auch bestätigt werden konnten", führt Polaschek aus.

Konstantin Tzivanopoulos

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